1. Was kann ich vor dem Treffen tun, um gut vorbereitet zu sein?
Eine gute Vorbereitung erhöht die Sicherheit für alle Beteiligten:
Eigene Gesundheit realistisch einschätzen: Melde dich nur für Treffen an, die deinem Fitnesslevel und deiner gesundheitlichen Verfassung entsprechen. Sei ehrlich zu dir selbst.
Wichtige Informationen bereithalten: Führe einen Zettel mit Notfallkontakten (Namen, Telefonnummern), Angaben zu bekannten Allergien, wichtigen Medikamenten (mit Einnahmehinweisen) oder Vorerkrankungen mit dir. Dein Handy sollte geladen sein und im Sperrbildschirm idealerweise Notfallkontakte anzeigen.
Organisator informieren (optional): Falls du gesundheitliche Besonderheiten hast, die relevant sein könnten (z.B. Diabetes, starke Allergien), sprich dies vorab mit dem Treffen-Organisator ab. Dies ist freiwillig, kann aber im Ernstfall entscheidend sein.
Passende Ausrüstung: Achte auf wettergerechte Kleidung, ausreichend Flüssigkeit, Verpflegung und gegebenenfalls eine kleine persönliche Reiseapotheke oder Verbandszeug.
Kenntnisse auffrischen: Eine regelmäßige Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen ist sehr empfehlenswert und kann Leben retten.
2. Was tun, wenn ein gesundheitlicher Notfall eintritt?
Im Falle eines gesundheitlichen Notfalls ist schnelles und überlegtes Handeln gefragt:
Eigenschutz beachten: Sorge zuerst für deine eigene Sicherheit und die der Gruppe. Bringe dich und andere nicht unnötig in Gefahr (z.B. bei einem Unfall im Straßenverkehr).
Situation überblicken: Was ist passiert? Wer ist betroffen? Wie viele Personen sind verletzt?
Hilfe rufen (Notruf 112): Zögere nicht, den Notruf zu wählen. Gib präzise Informationen zum Ort des Geschehens, zur Art des Notfalls und zur Anzahl der Betroffenen.
Erste Hilfe leisten: Leiste nach bestem Wissen und Gewissen Erste Hilfe, bis professionelle Hilfe eintrifft. Dies kann von der Betreuung einer einfachen Wunde bis hin zu lebensrettenden Maßnahmen reichen.
Keine fremden Medikamente verabreichen: Auch wenn du gute Absichten hast, verabreiche niemals Medikamente von Dritten an eine betroffene Person. Nur die Person selbst oder medizinisches Fachpersonal sollte dies tun.
Betroffenen beruhigen und betreuen: Sprich mit der Person, beruhige sie und sorge dafür, dass sie sich möglichst wohlfühlt. Decke sie bei Kälte zu, schütze sie vor Hitze.
Wetterbedingungen beachten: Extreme Temperaturen (Hitze/Kälte) können einen Notfall verschlimmern. Achte darauf, dass Betroffene vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt oder warm gehalten werden.
3. Wer trägt die Verantwortung im Notfall?
Diese Frage ist uns besonders wichtig und wir möchten sie klar beantworten:
Jeder einzelne Teilnehmer ist für seine eigene Gesundheit und Sicherheit verantwortlich. Das bedeutet, sich selbst gut einzuschätzen, vorbereitet zu sein und im Notfall umsichtig zu handeln.
Meet5 als Plattform stellt lediglich den Rahmen für die Treffen bereit und haftet nicht für das Geschehen während der Treffen.
Organisatoren und Captains sind keine Rettungskräfte, Mediziner oder Haftungsträger für die Gruppe. Sie sind engagierte Meet5-Nutzer, die ein Treffen initiieren. Ihre Aufgabe ist es, das Treffen zu organisieren. Im Notfall agieren sie wie jeder andere Teilnehmer als helfende Hand, jedoch ohne eine besondere medizinische oder rechtliche Verantwortung, die über die allgemeine Hilfspflicht hinausgeht.
Es geht um gemeinschaftliche Achtsamkeit: Die Stärke unserer Community liegt darin, dass jeder Einzelne mitdenkt und – im Rahmen seiner Möglichkeiten und Kenntnisse – mithilft. Im Notfall ist die gegenseitige Unterstützung der Teilnehmer von entscheidender Bedeutung.